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5000 tote Fische eingefroren in Schlittschuhbahn

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5000 tote Fische eingefroren in Schlittschuhbahn

28.11.2016, 14:54 Uhr | AP

Auf diesen Bild sind deutlich die Konturen von Rochen im Eis zu erkennen. (Quelle: AFP)

Auf diesen Bild sind deutlich die Konturen von Rochen im Eis zu erkennen. (Quelle: AFP)

Es sollte eine Attraktion für die Besucher der Schlittschuhbahn sein, doch die Idee der Betreiber sorgte für einen gewaltigen Aufschrei der Empörung. Die Betreiber der Schlittschuhbahn im japanischen Kitakyushu hatten circa 5000 tote Fische in die Eisdecke eingeschlossen. Etwa 25 verschiedene Fischarten waren unter der 250 Meter langen Eisstrecke zu sehen.

Manche der Fische sind in Schwärmen arangiert, wie Bilder auf Twitter zeigen. Neben kleinen Fischen sind unter anderem auch große Rochen in die Eisdecke eingeschlossen. Stellenweise waren die Fische nur halb ins Eis eingelassen, sodass Augen und Mund noch heraus schauten. Es soll sich angeblich um bereits tote Fischen handeln, die der Betreiber Fischmärkten gekauft habe.

Tote Fische aber auch Fotos

Bei den großen Tieren soll es sich indes nicht um echte Fische sondern um Fotos derselben handeln. So ist an einer Stelle die Silhouette eines Walhais zu sehen. Mit über zehn Metern Länge und bis zu 19 Tonnen Gewicht, wäre es mehr als unwahrscheinlich, dass da ein echter Wahlhai unter dem Eis liegt.

Schlittschuhbahn sollte so das "Gefühl des Ozeans" bekommen

Der Park hatte das sogenannte Eisaquarium im November eröffnet. Auf sozialen Netzwerken wird dem Vergnügungspark Grausamkeit und der Missbrauch von Tieren vorgeworfen. Nach einer Flut der Kritik in sozialen Medien schloss der Freizeitpark Space World am Sonntag die Attraktion. Das Eis wird abgetaut, die Fische entnommen. Die Fische seien dazu gedacht gewesen, "der Schlittschuhbahn das Gefühl des Ozeans zu verleihen", erklärte Space World. Der Freizeitpark bedauere, "solch unangenehme Gefühle hervorgerufen zu haben".

Quelle: AP


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