13.01.2012, 09:54 Uhr
Unsere Amseln sind rar geworden. Hat sie ein Virus dahin gerafft? (Quelle: imago)
Sie singt fast noch schöner als die Nachtigall und zählt zu den bekanntesten Vögeln in Deutschland: die Amsel. Doch leider ist die Population der Vögel stark zurück gegangen. Schuld daran ist ein ominöser Virus, der viele der Amseln im letzten Sommer dahingerafft hat. Um den Bestand der Amseln ist es daher besorgniserregend schlecht bestellt.
Das tropische Usutu-Virus hat der Amsel-Population in Deutschland zugesetzt. Die ersten Ergebnisse der bundesweiten Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" zeigten, dass am vergangenen Wochenende etwa ein Drittel weniger Amseln gezählt wurden als noch bei der Zählung vor einem Jahr, teilte der Naturschutzbund (NABU) am Mittwoch in Berlin mit. "Die stärksten Rückgänge gibt es im Dreiländereck zwischen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen und damit genau dort, wo im letzten Sommer eine Viruskrankheit zu einem Amselsterben geführt hatte", sagte NABU-Vogelexperte Markus Nipkow.
Das Usutu-Virus stammt ursprünglich aus Afrika. Vor mehr als zehn Jahren wurde der Erreger erstmals bei toten Vögeln in Europa nachgewiesen. Bei Vögeln kann das Virus unter anderem zu Bewegungsstörungen und Apathie führen. Das in Deutschland bisher unbekannte Usutu-Virus wird in der warmen Jahreszeit von Stechmücken übertragen. Weshalb beinahe ausschließlich Amseln daran starben, ist bis heute unbekannt.
Naturschützer hatten am vergangenen Wochenende zu der bundesweiten Zählung von Wintervögeln aufgerufen. Noch bis zum kommenden Montag (16. Januar) können Tierfreunde ihre Beobachtungen an Futterhäuschen, in Gärten, auf Balkonen oder in Parks melden.
Durch die Aktion erhoffen sich die Naturschützer Erkenntnisse darüber, welche Vogelarten sich in der kalten Jahreszeit in Deutschland aufhalten und wie sich der Klimawandel auf die winterliche Vogelwelt auswirkt. Bisher seien etwa 25.000 Einsendungen mit mehr als einer Million Vogelbeobachtungen ausgewertet worden, hieß es. "Vielerorts fehlen die typischen Wintergäste aus dem Norden wie Bergfinken oder Erlenzeisige", sagte Nipkow. Grund sei der milde Winter.
Quelle: dpa
Blumenliebhaber schrieb:
am 31. Januar 2012 um 15:16:15
gegen Vogelfütterer
Wenn sich die Gartennatur weiterhin so verändert, das nur noch Rasen und Tujas vorherrschen, weil Obstbäume und
Staudenblumen Arbeit machen, dann noch Katzen, Füchse, Elstern und Raben und Tauben von Tierfreunden fett gefüttert werden, wird bald nix mehr zwitschern und tirilliren und alles in der Nähe vom Friedhof... bähhh....
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Bernd schrieb:
am 17. Januar 2012 um 13:33:58
Amseln
Bei uns in der Gegend werden fast alle Nester der Amseln von Elstern
ausgeräumt. Die Elstern nehmen von Jahr zu Jahr zu, die Amseln
werden immer weniger. Es muß m. E. dringend etwas gegen diese
"Elsternplage" unternommen werden!
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puuma schrieb:
am 16. Januar 2012 um 18:47:03
Amsel - Vögel..........
Kohlmaisen,Blaumaisen,Spatzen,Buchfinken,Distelfinken,Amseln und
Buntspechte alles in 5-6m Entfernung - nicht auf
dem flachen Land
verflucht Stadtnah...............!
Woran liegt diese herrliche Gegebenheit?
Füttern d.h. ordentliches Futter bereitstellen,sicher platzieren und die
Freude ist riesig und wunderschön.
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