12.01.2012, 10:16 Uhr | nm (CF)
Der eigene Garten ist zweifellos die beste Möglichkeit, um Bio-Obst zu beziehen. Hier können Sie sich wirklich absolut sicher sein, dass die Früchte nicht mit schädlichen Stoffen in Berührung gekommen sind. Beim Anbau sollten Sie einige grundlegende Tipps beachten.
Schon beim Setzen von Bio-Obst im Garten sollten Sie nur Saaten und Jungpflanzen verwenden, die auf kontrolliert biologische Art und Weise gewonnen beziehungsweise gezogen wurden. Laut "Greenpeace" bedeutet dies, dass dabei weder chemische Spritzmittel noch mineralische Kunstdünger eingesetzt wurden. Auch gen- oder biotechnische Manipulationen sind tabu. Eine schlechtere Ernte haben Sie deshalb nicht zu befürchten: Biopflanzen sind im Gegenteil besonders widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge und zeichnen sich durch eine gute Nährstoffaufnahme aus.
Leckeres Obst aus dem eigenen Garten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Selbst bei einem kleineren Garten brauchen Sie nicht auf selbst angebautes Bio-Obst zu verzichten. Viele Obstbäume gibt es heute auch im platzsparenden Mini- oder Säulenformat; zahlreiche Sorten lassen sich zudem gut als Spalierobst ziehen. Manche Obstbäumchen – wie der Khakistrauch – gedeihen sogar im Kübel. Nicht fehlen darf natürlich auch das klassische Beerenobst in Form von Sträuchern oder Hecken. Mit Hängeampeln können Sie Erdbeeren an einem besonders sonnigen Plätzchen im Garten anbringen und gleichzeitig von Schnecken fernhalten.
Unsere Großeltern hätten bei ihrem eigenen Garten wohl von kaum von „Bio-Obst“ gesprochen, dennoch haben sie beim Gärtnern wichtige Tipps des ökologischen Anbaus beherzigt: Zum Beispiel auf überflüssige (und teure) Chemiekeulen verzichtet und stattdessen auf altbewährte Hausmittel gesetzt. Dazu gehört das Düngen mit Kompost, Teeblättern oder Eierschalensud (einfach zerkleinerte Eierschalen drei Wochen lang in einem Topf mit Wasser ziehen lassen). Auch eingeharkte Brennnesseln sorgen für üppiges Wachstum. Schädlinge lassen sich vom Bio-Obst durch Netze, Leimstreifen oder die berühmte „Schneckenfalle“ mit Bier fernhalten.
nm (CF)
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