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Bio-Osterhasen: Nachhaltig naschen

27.03.2012, 19:32 Uhr | bp (CF)

Wer das Osterfest mit einem besonders guten ökologischen Gewissen begehen will, gibt auch beim Naschen acht. Bio-Osterhasen werden beispielsweise aus Schokolade hergestellt, die aus garantiert biologischem Anbau stammen.

Schoko-Osterhasen in vielen Variationen

Eine wahrhaftige Armee an Schokohasen verlässt jährlich die Süßigkeiten-Fabriken: Etwa 126 Millionen werden von Ihnen produziert. Damit überflügeln sie sogar ihre Schoko-Kollegen zu Weihnachten. Es gibt Sie in allen möglichen Variationen: Von klassischer Vollmilchschokolade über Zartbitter, innen hohl oder mit Nougat gefüllt, als Hase oder als Küken. Wer verantwortungsvoll naschen will, sollte sich jedoch für einen Bio-Osterhasen entscheiden.

Mit Bio-Osterhasen nachhaltig naschen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit Bio-Osterhasen nachhaltig naschen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bio-Osterhasen: Am besten ohne Palmöl

Die Zutaten für Bio-Osterhasen sollten für den nachhaltigen Genuss allesamt aus biologischem Anbau stammen: Achten Sie darauf, dass die Kakaobohnen auf Bioplantagen angebaut wurden. Andere Zutaten wie Nüsse oder Milch sollten im besten Fall zusätzlich aus der Region stammen, um lange Transportwege zu vermeiden und das Klima zu schonen.

Schokolade darf in der EU übrigens bis zu fünf Prozent andere pflanzliche Fette enthalten als Kakaobutter. Der Hinweis „enthält neben Kakaobutter auch andere pflanzliche Fette“ könnte aber darauf hinweisen, dass sich günstiges Palmöl in der Schokolade befindet. Das ist zwar keinesfalls gesundheitsbedenklich, die steigende Nachfrage führt in den Anbaugebieten jedoch zu Monokulturen, denen die biologische Vielfalt in den Regenwäldern zum Opfer fällt. Falls in der Schokolade von Bio-Osterhasen Palmöl enthalten ist, stammt dies hingegen aus garantiert nachhaltigem Anbau.

Fair gehandelte Schokolade zu Ostern

Für nachhaltiges Naschen sollten Sie jedoch nicht nur auf die Inhaltsstoffe achten, sondern auch auf einen fairen Handel. Oft bleiben den Händlern und Kakaobauern in den Anbauländern nur ein kleiner Bruchteil des Verkaufspreises als Gewinn. "Fair Trade"-Gütesiegel garantieren Ihnen hingegen, dass die lokalen Produzenten einen Mindestpreis erhalten haben.

Quelle: bp (CF)


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