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Fünf Tipps für umweltgerechtes Waschen

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Fünf Tipps für umweltgerechtes Waschen

| os, feelgreen.de

Viele Waschmaschinen besitzen heutzutage eine Eco-Funktion. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Waschmaschinen besitzen heutzutage eine Eco-Funktion. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich im Haushalt Energie sparen und die Umwelt schonen. So zum Beispiel beim Wäschewaschen. Wer seine Wäsche bei niedrigeren Temperaturen wäscht, spart kräftig Energie. Und wer seinen Wäschetrockner vernünftig einsetzt, kann ebenfalls einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit leisten. Mit diesen fünf Tipps schonen Sie Umwelt und Geldbeutel.

Auf die richtige Effizienzklasse achten

Wer vor dem Kauf einer neuen Waschmaschine steht, sollte auf die beste Energieeffizienzklasse (A+++) achten. Sie ist neu und darf seit Anfang des Jahres ausgewiesen werden. Diese Top-Geräte verbrauchen bei einem Fassungsvermögen von sieben Kilogramm in den Energiesparprogrammen für Baumwolle 60 Grad ca. 0,8 kWh und damit nur rund 18 Cent pro Waschgang (bei einer Berechnungsgrundlage von 0,23 Euro pro kWh). Im Vergleich zur Effizienzklasse A sparen die Geräte der Klasse A+++ circa 30 Prozent an Energie ein. Bei Wäschetrocknern reichen die Energieeffizienzklassen von G bis A. "Die sparsamsten Geräte mit Wärmepumpentechnologie sind sogar noch besser: Sie kommen mit bis zu 50 Prozent weniger Energie aus als die beste Effizienzklasse A", so Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+.

Auf Maschinen mit Eco-Funktion achten

Viele Waschmaschinen besitzen heutzutage eine Eco-Funktion. Die Wäsche wird mit diesem Programm bei niedrigeren Temperaturen gewaschen, dafür dauert der Waschvorgang länger. Durch die geringere Heizleistung verbraucht die Maschine deutlich weniger Energie. Im Vergleich zu Waschmaschinen ohne Eco-Option lassen sich so bis zu 40 Prozent Energie einsparen, erklärt die Initiative Hausgeräte+. Aber auch ohne spezielle Spartaste lässt sich leicht Energie sparen. So ist die 60-Grad-Wäsche meist überflüssig. Die Waschmittel sind heute so konzipiert, dass die Wäsche nicht wärmer als 30 bis 40 Grad gewaschen werden muss. Und Kochwäsche ist nur dann notwendig, wenn im Haushalt jemand unter einer ansteckenden Krankheit leidet.

Auch die Vorwäsche verbraucht nur unnötig Energie. Bei Flecken auf der Kleidung hilft ein einfaches Fleckmittel wie Gallseife.

Waschmaschine richtig beladen

Wer energieeffizient waschen möchte, sollte die Trommel seiner Waschmaschine möglichst optimal füllen. Weder zu viel, noch zu wenig heißt die Zauberformel. Wer die Maschine überlädt, erhält am Ende nur zerknitterte Wäsche. Außerdem können die einzelnen Wäscheteile nicht richtig vom Wasser umspült werden und werden so eventuell auch nicht ganz sauber. Nur ein paar Kleidungsstücke in die Maschine zu geben, ist wiederum reine Stromvergeudung. "Für jedes Programm gibt es eine optimale Füllmenge", erklärt Claudia Oberascher . "Die maximal mögliche Füllmenge bezieht sich in erster Linie auf Koch- und Buntwäsche, im Programm Pflegeleicht oder Feinwäsche beispielsweise sollte weniger in die Trommel. Eine genaue Übersicht findet man in der Bedienungsanleitung." Hochwertige moderne Waschmaschinen verfügen übrigens meist über eine automatische Beladungserkennung. Sie steuert Wasserverbrauch und Waschzeit anhand der Wäschemenge.

Waschmittel optimal dosieren

Zum effizienten Waschen gehört auch die richtige Waschmitteldosierung. Das Waschmittel sollte immer entsprechend der Wasserhärte, dem Verschmutzungsgrad und der Wäschemenge dosiert werden. Ein zusätzlicher Entkalker ist bei der richtigen Dosierung überflüssig. Wie viel Waschmittel man nehmen sollte, steht auf der Verpackung. Über die Wasserhärte klärt das örtliche Wasserwerk auf. Noch bequemer geht es bei einer Luxus-Waschmaschine mit automatischer Dosierung. Die Maschine errechnet automatisch die optimale Menge an Waschmittel fügt diese aus dem integrierten Behälter hinzu.

Wäsche richtig trocknen

Wäschetrockner sind zwar längst nicht mehr die Stromfresser wie früher einmal, dennoch ist das Trocknen an der Luft immer noch am umweltschonendsten. Wer sich dennoch gerade nach einem neuen Gerät umsieht, sollte einen Wärmepumpentrockner ins Auge fassen. Der ist zwar teuer, verbraucht aber rund 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche Trockner. Generell hängt der Energieverbrauch von Trocknern vom richtigem Umgang ab. So sollte die Wäsche möglichst gut geschleudert in die Maschine gegeben werden. Denn je trockener die Wäsche, desto weniger Arbeit hat der Wäschetrockner. Für eine optimale Luftzirkulation sollte zudem das Flusensieb regelmäßig gesäubert werden.

Quelle: os, feelgreen.de


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