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Gesunde Ernährung mit Beta-Carotin: Die Wirkung von Provitamin-A;

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Die heilende Wirkung von Provitamin-A

19.04.2013, 17:13 Uhr | kl (CF)

Süßkartoffeln, Karotten und Brokkoli ist das Gemüse mit dem höchsten Beta-Carotin Gehalt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Süßkartoffeln, Karotten und Brokkoli ist das Gemüse mit dem höchsten Beta-Carotin Gehalt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Naturfarbstoff Beta-Carotin ist auch unter der Bezeichnung Provitamin-A bekannt und erfüllt seine Rolle als Vorstufe zum Vitamin A. Als Mittel gegen Krankheiten wie Krebs, Entzündungen oder gegen schädliche Radikale gilt es als effektiv und lässt sich über verschiedenste Lebensmittel aufnehmen.

Gesund und wirksam gegen Krankheiten

Beta-Carotin soll sich als Antioxidans positiv auf den Körper auswirken. Dabei bindet und neutralisiert es die schädlichen freien Radikale. So soll der Naturfarbstoff vor Krankheiten oder vorzeitigen Alterungsprozessen schützen. Weiterhin soll es sogar Herzerkrankungen, Arteriosklerose oder Schlaganfällen vorbeugen.

Außerdem könnte Beta-Carotin einen bedeutenden Anteil dazu beitragen, sich vor Krebs zu schützen. Vitamin A unterstützt nämlich zunächst Zellen im Verdauungstrakt und fördert die Magenschleimhautbildung. Dadurch ist der Magen noch besser vor den aggressiven Magensäften geschützt und das Magenkrebs-Risiko sinkt. Auch das Risiko, an anderen Krebsarten wie Rektalkrebs, Eierstockkrebs, Darmkrebs, Leberkrebs, Speiseröhrenkrebs oder Prostatakrebs zu erkranken, soll Beta-Carotin deutlich senken.

Lebensmittel mit hohem Gehalt an Beta-Carotin

Möchten Sie bei Ihrer Ernährung bewusst mehr Beta-Carotin zu sich nehmen, dann greifen Sie zu unterschiedlichen Lebensmitteln, vor allem aber Gemüse. Allen voran enthalten Süßkartoffeln viel Beta-Carotin, laut dem Fitness-Magazin "Men's Health" ganze 7,9 Milligramm pro 100 Gramm Süßkartoffeln. Knapp dahinter rangieren Möhren mit 7,6 Milligramm. Weitere Provitamin-A-Spender sind zum Beispiel Feldsalat, Grünkohl, Fenchel, Brokkoli, Tomaten oder Früchte wie Mango.

Täglich bis zu 15 Milligramm kein Problem

Trotz der positiven Effekte von Provitamin-A sollten sie auf die richtige Menge achten. Denn der Farbstoff steht im Verdacht, sich bei einer erhöhten Zufuhr gegenteilig auszuwirken und etwa die Krebsentwicklung zu fördern. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat zur Prävention von Nebenwirkungen einen Richtwert ausgegeben. Wie die "Ärztezeitung" berichtet, können Sie 15 Milligramm täglich ohne Bedenken zu sich nehmen.

Quelle: kl (CF)


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