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Gibt es bald kompostierbare Sportmode von Puma?

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Puma: kompostierbare Sportbekleidung?

14.11.2011, 10:45 Uhr | dapd

Kompostierbare Sportkleidung bald von der Stange? Puma plant bereits daran. (Quelle: dpa)

Kompostierbare Sportkleidung bald von der Stange? Puma plant bereits daran. (Quelle: dpa)

"Cradle to Cradle" nennt sich das Prinzip, nach dem ein ausgedientes Material immer wieder für die Herstellung eines neuen Produktes wieder verwendet werden kann. Puma will nun noch einen Schritt weiter gehen: Das Unternehmen hat vor, schon bald Sportkleidung auf den Markt zu bringen, die sogar kompostierbar ist. Dafür arbeitet Puma mit einem externen Partner zusammen. Können wir dann unsere Turnschuhe und T-Shirts in die Biotonne geben?

Kompostierbare Sportmode bald von der Stange?

Der Sportartikelhersteller Puma arbeitet an der Entwicklung von kompostierbarer Kleidung. "Wir sind zuversichtlich, dass wir in naher Zukunft die ersten Schuhe, T-Shirts und Taschen, die entweder kompostier- oder recycelbar sind, auf den Markt bringen können", sagte Puma-Chef Franz Koch der "Wirtschaftswoche".

Zwei Wege zur neuen Öko-Design-Linie

Das Unternehmen arbeite mit einem externen Partner nach dem Prinzip der Ökoeffektivität oder des sogenannten "Cradle to Cradle" (Von der Wiege zur Wiege) zusammen. "Das folgt zwei Kreisläufen, dem technischen und dem biologischen: Aus alten Schuhen kann ich neue machen oder etwas ganz anderes wie etwa Autoreifen", erläuterte Koch. "Beim biologischen Kreislauf stelle ich Schuhe und Shirts her, die kompostierbar sind. Die kann ich schreddern und im Garten verbuddeln. Wir arbeiten an Produkten, die diese beiden Kriterien erfüllen."

Puma legt Fokus wieder auf Sportartikel

Zugleich will sich der Lifestyle-Konzern wieder stärker auf Sportartikel ausrichten. "Wir wollen jetzt den Fokus wieder etwas stärker auf den Sport legen und streben bis 2015 beim Umsatz ein Verhältnis von 40 Prozent Sport und 60 Prozent Lifestyle an", kündigte Koch an, der Puma seit dem vergangenen Juli führt.

Wie Koch gegenüber der "Wirtschaftswoche" mitteilte, habe er schon das erste Projekt auf den Weg gebracht: "In unseren Zentralen in Herzogenaurach und Boston kümmert sich seit kurzem ein neu geschaffenes Team abseits vom Tagesgeschäft um die Entwicklung innovativer Schuhtechnologien." Dabei betont er, dass Technologie und Design immer Hand-in-Hand gehen müssen.

Quelle: dapd


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