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Hausmittel aus der Küche: Was wirklich hilft;

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Erste Hilfe aus der Küche

28.09.2011, 10:16 Uhr | jmi, feelgreen.de

Bloß keinen Honig auf die Lippe. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bloß keinen Honig auf die Lippe. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei kleinen Wehwehchen kann man sich den Gang zur Apotheke oft sparen. Omas Hausmittel helfen genauso gut. Ein großer Pluspunkt: Tee, Backpulver oder Quark befinden sich meist eh im Haus. Diese Hausmittel haben sich bewährt und helfen garantiert.

Zwiebel hilft bei Wespenstich

Schon Oma hat es gepredigt und es ist wirklich wahr: Quark hilft bei Sonnenbrand. Er kühlt die Haut, und das Kalzium der Milch wirkt entzündungshemmend. Ähnlich bewährt und genauso wirkungsvoll: Eine Zwiebel auf den Wespenstich drücken. Die Inhaltsstoffe können den Schmerz tatsächlich lindern, sagen Experten. Zwiebel ist vielseitig: Sie hilft auch gegen Ohrenschmerzen. Ein kleines Säckchen mit kleingehackter Zwiebel hilft durch die ätherischen Öle aus dem Zwiebelsaft, die Schmerzen zu lindern.

Wenn Sie merken, dass Sie ein Schnupfen plagt, können Sie eine Nasenspülung mit Salzwasser durchführen. Ziehen Sie morgens und abends etwas Salzwasser in die Nase hoch und spucken Sie es durch den Mund wieder aus - unangenehm, aber hilfreich. Mit etwas Übung gelingt das auch ganz gut und hilft auch gegen Erkältungen vorzubeugen. Und das besonders in der kalten, wenn die Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet.

Backzutaten gegen Pilze

Bei Hautpilzen lohnt sich ein Griff in den Schrank mit den Backzutaten. Ein Paste aus Backpulver und Wasser lässt die empfindlichen Stellen weniger jucken und trocknet den Pilz aus. Diese Kur sollte man täglich vornehmen und so lang anwenden, bis der Pilz verschwunden ist. Den Gang zum Hautarzt kann die Hausapotheke aber nicht ersetzen. Ein rat vom Fachmann ist in jedem Fall einzuholen!

Bei Verbrennungen lieber in die Apotheke

Doch nicht immer sollten Sie zu Hausmittelchen greifen. Herpes zum Beispiel wird durch Honig nicht gelindert, sondern entzündet sich im schlimmsten Fall noch mehr. Genauso schädlich ist es, Verbrennungen mit Mehl oder Butter zu behandeln. Auch hier droht eine Infektion. Benutzen Sie besser professionelle Medikamente aus der Apotheke und lassen Sie sich ausführlich vom Fachpersonal beraten.

Quelle: jmi, feelgreen.de


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