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Hundefutter selber kochen: Tipps zur Selfmade-Tiernahrung

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Hundefutter selber kochen: Tipps zur Selfmade-Tiernahrung

17.10.2013, 11:52 Uhr | pk (CF)

Wenn Sie Hundefutter selber kochen möchten, sollten Sie sich mit den Bedürfnissen Ihres Hundes auskennen, damit er über die Tiernahrung die benötigten Nährstoffe erhält. Hier erfahren sie, was Sie bei der Zubereitung von Hundefutter beachten sollten.

Grundlagen zur Tiernahrung

Nicht jede Mahlzeit für Ihren Hund muss zu hundert Prozent ausgewogen sein. Trotzdem sollten Sie darauf achten, dass die Tiernahrung zu mindestens fünfzig Prozent aus Fleisch besteht, um dem Hund die benötigten Rohproteine und Eiweiße zuzuführen. Hühnereier sorgen für ein glänzendes Fell, sollten aber nicht in den Napf kommen. Eine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung ist nicht artgerecht und empfiehlt sich daher nicht. 

Damit Ihr Liebling die benötigten Kohlenhydrate erhält, sollte die Mahlzeit außerdem Reis oder Kartoffeln enthalten. Nudeln sind ebenfalls möglich, sofern diese nicht aus Weizen, Soja oder Mais bestehen – diese kann ein Hund nicht gut verdauen. Auch ein gewisser Anteil an Gemüse ist wichtig, wofür Sie am besten Spinat, Karotten oder Kohl verwenden. Als Obst sind besonders Blaubeeren und Äpfel empfehlenswert, da sie viele Vitamine enthalten.

Hundefutter kochen: Tipps

Wenn Sie das Hundefutter selber kochen, sollten Sie nur Fleisch von guter Qualität verwenden. Kochen oder Anbraten verringert die Gefahr von Salmonellen. Wichtig ist aber, dabei weitestgehend auf Fett zu verzichten. Am ehesten für Hunde geeignet ist Lachs- oder Distelöl.

Unabhängig davon, wie Sie das Fressen für Ihren Vierbeiner zubereiten – wichtig ist, dass es sowohl Phosphor als auch Kalzium enthält. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass Ihr Hund Mangelerscheinungen zeigt und krank wird. Von Eigenkreationen sollten Sie lieber absehen, um die Gefahr eine Mangelernährung zu reduzieren. Tipp: Wenn Sie sich unsicher sind, ob das von Ihnen zubereitete Tiernahrung alle nötigen Inhaltsstoffe aufweist, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat. Wer sich nicht zutraut, Hundefutter selber zu kochen, kann auch auf Spezialfutter zurückgreifen. Das gibt es zum Beispiel für Welpen, kranke oder ältere Hunde.

Quelle: pk (CF)


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