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Klimawandel: "Dann wird es Hamburg nicht mehr geben"

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Klimawandel: "Dann wird es Hamburg nicht mehr geben"

17.12.2016, 15:28 Uhr | feelgreen.de

Der Hamburger Fischmarkt während eines Hochwassers 2014. (Quelle: dpa)

Der Hamburger Fischmarkt während eines Hochwassers 2014. (Quelle: dpa)

Bedrohliche Aussichten für Norddeutschland: Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung warnt vor den dramatischen Folgen der Erderwärmung. Auch Deutschland könnte es demnach schwer treffen - und eine Großstadt ist besonders gefährdet.

In einem Interview mit dem "Spiegel" fordert der Klimaforscher ein deutlich höheres Tempo bei der Reduzierung der Treibhausgase. "Es sollte tatsächlich jetzt sofort gehandelt werden."

Allein durch das Abschmelzen der Antarktis könne der Meeresspiegel langfristig um viele Meter steigen, sagte Levermann. Er erhöhe sich mit jedem Grad Erwärmung um mehr als zwei Meter. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Temperatur dem Experten zufolge um ein Grad gestiegen.

Hamburg in Gefahr

Auch an der Nordseeküste sei der Anstieg schon in vollem Gange. Levermann mahnt im "Spiegel": "Wenn die Zwei-Grad-Grenze nicht eingehalten wird, dann wird es irgendwann die Norddeutsche Tiefebene nicht mehr geben. Hamburg auch nicht."

Den Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sieht Levermann kritisch, vor allem in einem Punkt: "Der Ausstieg aus der Kohle ist unvermeidlich, und hier bleibt der Plan völlig unpräzise." Die einberufene Kommission müsse deshalb früher mit der Arbeit beginnen, "nicht erst 2018". Zudem fehle ein CO2-Mindestpreis "zur Rettung des Emissionshandels in Europa".

Quelle: feelgreen.de


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