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Klimawandel - Die Ursachen des Treibhauseffekts

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Klimawandel: Die Ursachen des Treibhauseffekts

28.09.2011, 17:40 Uhr | sp (CF)

Der Klimawandel ist in aller Munde, doch die wenigsten wissen, wodurch er eigentlich zustande kommt. Die wichtigsten Ursachen des Treibhauseffekts haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts

Die Ursachen für den Klimawandel sind in der Intensivierung des natürlichen Treibhauseffektes zu sehen. Bei diesem handelt es sich im Grunde um nichts Schlechtes. Die Wolken, Kohlendioxid und Methan bilden gewissermaßen einen Schutzschild, der die Strahlen der Sonne passieren lässt, aber verhindert, dass zu viel Wärme aus der Atmosphäre ins Weltall abgegeben wird, eben wie in einem Treibhaus. Dies macht das Überleben auf der Erde erst möglich, da die globale Durchschnittstemperatur sonst bei frostigen –18 Grad Celsius liegen würde.

Folgen des Klimawandels. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Folgen des Klimawandels. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ursachen für den Klimawandel

Die Ursachen dafür, dass dieser natürliche Treibhauseffekt aus dem Ruder läuft, sind die vom Menschen verursachten Gase und Abgase, die in viel zu hohen Mengen in die Atmosphäre gelangen und letztlich zum gefürchteten Klimawandel führen. Laut "Naturschutzbund Deutschland e. V." (NABU) macht Kohlendioxid 75 Prozent dieser schädlichen Gase aus. Es entsteht bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Gas und Kohle.

Daraus ergibt sich, dass auch die Abgase beim Autofahren eine der Hauptursachen für den Klimawandel ist. Der gestiegene Ausstoß von Methan und Lachgas ist insbesondere auf die Viehzucht und damit auf den viel zu hohen Fleischverzehr in der westlichen Welt zurückzuführen, fällt in geringerem Maße jedoch auch beim Reisanbau und beim Düngen an. Fluorierte Gase aus Kühl- und Klimaanlagen und Löschmittel machen hingegen lediglich ein Prozent der Ursachen des Klimawandels aus.

Folgen des Klimawandels  

In der stark erhöhten Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre (seit der industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts hat allein der Gehalt an Kohlendioxid um 35 Prozent zugenommen) liegen die Ursachen dafür, dass die Erde immer wärmer wird. Laut dem spezialisierten Ratgeber-Portal klimawandel-global.de stieg die globale Durchschnittstemperatur in den letzten hundert Jahren um 0,7 Grad.

Klimaforscher sagen bis 2100 einen weiteren Anstieg um bis zu 6,4 Grad voraus. Viele Wissenschaftler sehen in der globalen Erwärmung die Ursachen für Wetterchaos und Naturkatastrophen. Besonders verheerende Folgen für die Menschheit und den ganzen Planeten wird das mit dem Temperaturanstieg einhergehende Schmelzen der Polkappen haben.

Quelle: sp (CF)


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