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Kushi-Diät: Makrobiotisch genießen

13.12.2012, 10:53 Uhr | nz (CF)

Mit der Kushi-Diät müssen Sie keine Kalorien zählen, um abzunehmen. Dank dieser ursprünglich japanischen Methode der Makrobiotik zielen Sie auf ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Körper und Geist ab. Auf dem Speiseplan stehen vor allem fettarme Gerichte und vegetarische Kost.

Ursprung liegt in Japan

Vor etwa 100 Jahren entwickelte Georges Ohsawa auf der Grundlage der japanischen Makrobiotik die Kushi-Diät. Sein Schüler, Michio Kushi, entwickelte die Methode durch eine Symbiose mit westlichen Ernährungsvorgaben weiter. Zentral sind bei der Kushi-Diät die berühmten Schlagwörter der chinesischen Philosophie: nämlich Yin und Yang. Yin steht eher für das Weibliche, Kälte und Yang eben für das Männliche und Hitze. Diese Begriffe werden auch mit Lebensmitteln in Verbindung gebracht. Äpfel gehören zum Beispiel zu Yin und Fleisch zu Yang.

Ablauf einer Kushi-Diät

Doch wie funktioniert das Ganze? Bei der Kushi-Diät ist es wichtig, in erlaubte und nicht erlaubte Nahrungsmittel zu unterteilen. Lebensmittel, die Sie zu sich nehmen dürfen, sind zu 50 Prozent Vollkornprodukte. Aber auch Obst, Meeresalgen, Hülsenfrüchte, Gemüse, fettarmer Fisch und Sojaprodukte sind hier zu empfehlen. Hierbei ist des Weiteren auf die ökologische Herkunft dieser Produkte zu achten.

Es gibt allerdings auch Lebensmittel, die tabu sind. So müssten Sie dann auf tierische Fette, Fleisch, Milchprodukte, Alkohol, Zucker oder Kaffee verzichten. Weiterhin sollten Sie die Speisen stets schonend zubereiten und drei Stunden vor dem Schlafengehen keine Nahrung mehr zu sich nehmen.

Vorteile und Nachteile der Methode

Der Vorteil der Kushi-Diät liegt darin, dass Sie keine Kalorien zählen müssen, da Sie mit den empfohlenen Lebensmitteln an Gewicht verlieren können. Außerdem sollen durch die Diät auch Krebszellen absterben und das Wohlbefinden gesteigert werden. 

Allerdings gibt es auch Nachteile zum Beispiel in Form von Mangelerscheinungen. So ist eine deutlich geringere Zufuhr von Mineralien wie Eisen oder Magnesium nicht sonderlich zuträglich für einen gesunden Menschen. Es kann auch an wichtigen Eiweißen und Fettsäuren mangeln. Bevor Sie sich also zu einer Diät entscheiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und mit ihm absprechen, ob die makrobiotische Kushi-Diät sinnvoll ist. Kinder und Schwangere sollten sich dieser Diät auf keinen Fall unterziehen.

Quelle: nz (CF)


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