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500 smarte Tipps zur Weltverbesserung

28.09.2011, 15:32 Uhr | Judith Mischler/mt

Mit einfachen Ideen lässt sich die Welt etwas grüner gestalten. (Quelle: Zoonar)

Mit einfachen Ideen lässt sich die Welt etwas grüner gestalten. (Quelle: Zoonar)

Die Welt soll schöner, besser, grüner werden! Wir alle haben den Wunsch, das Leben ein bisschen schöner und umweltbewusster zu gestalten. Wer keine Idee hat, wo er damit anfangen soll, kann sich nun aus einer Fülle an Ideen aus dem Buch "500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern" bedienen. Auch wenn sich das Buch eigentlich an Jugendliche richtet – wir alle können davon profitieren und die Welt so zu einem besseren Ort machen. Eine Auswahl der kuriosesten und schönsten Tipps.

Von Löcher ausleuchten bis sparsam schreiben

1. Löcher ausleuchten. In jedem Raum eine Kerze anzünden und so Zug-Quellen aufspüren. Anschließend die undichten Stellen an Türen und Fenstern mit Dichtungsband auskleben.

2. Antizyklisch spenden. Viele wohltätige Organisationen leiden darunter, dass vor allem zum Jahresende gespendet wird. Also ruhig mal im Hochsommer in die Tasche greifen.

3. Organspenderausweis ausfüllen. Und zwar hier.

4. Sparsam schreiben. Die Schriftart Century Gothic verbraucht 30 Prozent weniger Tinte als Arial. Ähnlich sparsam sind Calibri, Verdana und Times New Roman.

5. Turnschuhe recyceln. Nike nimmt die leisen Treter aller Art und lässt daraus Sportböden, Spielplatzbeläge und neue Schuhe fertigen. Über 23 Millionen Stück wurden seit 1990 weltweit recycelt.

6. Alte Brillen spenden. Denn für einen Afrikaner ist es schier unmöglich zu einem Optiker zu gehen, der über 1000 Kilometer entfernt ist. Mal abgesehen davon würde ihn eine Brille 6 bis 8 Monatsgehälter kosten. Also lieber an "Die rote Brille" oder "Brille ohne Grenzen" senden.

7. Weg mit dem Gedankenballast. Klingt banal, ist aber äußerst erstrebenswert: Sich aufs Wesentliche konzentrieren und den überflüssigen Mist außen vor lassen. Hat auch zur Folge, dass sich die Kommunikation zu anderen Menschen deutlich verbessert. Denn so wird klarer, was man will und was nicht. Für klare Verhältnisse und weniger Eierlauf.

8. Keine Kiwis kaufen. Für den Anbau und Transport von einem Kilo Kiwis aus Neuseeland nach Deutschland wird so viel Energie benötigt, wie für den Anbau von sechs Tonnen (6000 Kilo) heimischer Äpfel.

9. In der Sahara Bäume pflanzen. Um genau zu sein 8 Millionen Stück. So soll das Vordringen der Wüste und der Klimawandel aufgehalten werden. Einfach bei "Tree Nation" einen von vielen Bäumen auswählen, aussuchen, wo er hinkommen soll, bezahlen und fertig ist die gute Tat.

10. Aufpassen statt ausdrucken. Wer bei einem PowerPoint-Vortrag mitschreibt, der spart der Umwelt zu liebe nicht nur den verschwenderischen Ausdruck, sondern "begreift" das Vorgetragene auch besser. Ausprobieren!

Shary Reeves, Jan Hofer, Dieter Kronzucker (Hrsg.): "500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern". Verlag rororo, 7,99 €. ISBN 978-3-499-21502-5. Überall im Handel erhältlich.

Judith Mischler/mt  

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Kommentare (20)

zum Forum

Thema: "Mit diesen Ideen lässt sich die Welt jeden Tag ein bisschen besser gestalten"

Mike Yankee schrieb: am 20. Februar 2012 um 19:09:52
Kiwi
Grundsätzlich achte ich beim Einkauf, gerade bei Obst und Gemüse, daß dieses nicht mehrere tausend Flugkilometer hinter sich hat.
Denn Fliegen ist die schnellste aber auch energieaufwendigste Art des Transportes. Doch kommen die meisten Kiwi nicht aus Neuseeland sondern per LKW aus Südeuropa
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Bösmensch schrieb: am 16. Januar 2012 um 13:37:26
unverschämt & realitätsfern
Wenn schon die ersten 10 Top-Weltverbesserungstipps so "schwach" sind (zB Organe spenden für
Gesundheitsinsolvente wie Alkis, Qualmer & Verfressene/Faule oder Bäume pflanzen in Afrika, totlach, fragen Sie in der KfW, sobald sie afrikanische Armdicke erreichen, werden sie zu Brennholz - Afrika, die Dauer-Spielwiese für fremdfinanzierte Gutmenschen), dürfte man sich den Rest /das Buch schenken können...
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Realist schrieb: am 20. Dezember 2011 um 13:24:09
Zu Kiwi
Ja klar doch! Es wird ja jede Kiwi einzeln nach Deutschland geflogen. Wenn die "Produktion" von 1 Kilo Äpfel nur 0,1 kwh
braucht, dann braucht man für 1 Kilo Kiwis also 600 kwh. Und die kosten also nur einen Teil von 0,99 Euro? Bei 0,5 kwh pro Kilo Äpfel sind es 3000 kwh für unter 0,99 Euro. Naja, wer's glaubt. Und verdient wird ja auch noch. Also einfach mal realistisch bleiben. Solche Übertreibungen schaden nur! http://mpatrik.wordpress.com/2009/03/03/regionale-apfel-mit-schlechte
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