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Mit Waldfonds in Holz investieren

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Mit Waldfonds in Holz investieren

10.11.2011, 10:27 Uhr | aw (CF)

Waldfonds ermöglichen es, auch in Krisenzeiten nachhaltig und ökologisch zu investieren. Entsprechend werden Investitionen in Holz immer populärer, zumal sie nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine "ethische Rendite abwerfen", wie das Verbrauchermagazin "Finanztest" bestätigt. So verwundert es nicht, dass hinter einem der erfolgreichsten deutschen Wald-Direktinvest-Anbieter ein ehemaliger Geschäftsführer des BUND steht.

Investieren und erhalten

Beim Investieren in einen Waldfonds wird das gesammelte Kapital in ein ausgewähltes Waldstück investiert. Erwerb, Bewirtschaftung und natürliches Wachstum gehören zu den Grundpfeilern der Investition. Nachdem die Bäume ausreichend gewachsen sind, werden sie schließlich gefällt, und mit dem Erlös des verkauften Holzes wird die Rendite erzielt. Unbeständige Holzpreise sorgen zwar für schwankende Einnahmen aus den Fonds, doch die Chance auf einen durchschnittlichen Gewinn von zehn Prozent ist bei einer Laufzeit von zehn Jahren sehr hoch, so die auf Wald- und Umweltfonds spezialisierte Informationsseite wzr-online.de.

Das Holz wächst, die Rendite steigt

Dieselben Spezialisten gehen zudem davon aus, dass die Nachfrage nach Holz in den kommenden Jahren um 5% jährlich steigen wird, und berufen sich dabei auf Aussagen der UNO. Aus diesem Grund stellen Waldfonds nicht bloß eine nachhaltige Investition dar, sondern rücken auch ins Blickfeld von Investmentprofis. Dass Waldfonds als Sachanlage gegen Inflation geschützt sind, macht sie für Anleger gerade in Krisenzeiten noch interessanter: Bei fallenden Preisen oder Krisen kann die Rodung des vielfältigen Rohstoffs Holz problemlos ausgesetzt werden, so dass die Rendite entsprechend in wirtschaftlich günstigeren Zeiten eingefahren wird. Das unabhängige Verbrauchermagazin „Finanztest“ stilisierte Holz unlängst zu „einer eigenen Anlageklasse.“ In Deutschland ist der Fondsanbieter „ForestFinance“ führend und erhielt zudem als erstes deutsche Unternehmen den „FSC Global Partner Award“ im Bereich Financial Services, womit es für seine nachhaltige Forstwirtschaft ausgezeichnet wurde.

Investieren ohne Risiko?

Anleger, die ihr Geld in Holz investieren möchten, haben die Wahl zwischen offenen und geschlossenen Waldfonds. Während offene Waldfonds an der Börse gehandelt werden, beschränken sich geschlossene Waldfonds meist auf gezielte Projekte, denen man nur solange beitreten kann bis die Eigenkapitalquote erreicht wurde. Anschließend wird der Fonds geschlossen. Obwohl ein geschlossener Waldfonds von der Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht (BFA) geprüft wird, heißt dies nur, dass sichergestellt wird, dass der Anleger über alle Risiken aufgeklärt wird – das Risiko bleibt bestehen. Um mit einem wirklich reinem Gewissen zu investieren sollten Sie besonnen abwägen – zwischen finanzieller und ökologischer Rendite auf der einen Seite, und den Risiken auf der anderen Seite, die der Nachhaltigkeit zum Trotz weiterhin bestehen.

Quelle: aw (CF)


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