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Nachhaltiger Schmuck: Worauf Sie achten sollten

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Nachhaltiger Schmuck: Worauf Sie achten sollten

30.05.2012, 13:49 Uhr | jb (CF)

Für diesen Luxus leidet die Natur: Beim Abbau von Gold gelangen riesige Mengen von Giftstoffen in die Umwelt. Nachhaltiger Schmuck kann das zwar nicht grundsätzlich verhindern, aber Sie können ein Zeichen setzen. Fair gehandelte Rohstoffe sorgen nicht nur für ein reines Gewissen, sondern sind ein wichtiger erster Schritt für den Umweltschutz. Beim Kauf sollten Sie daher auf einige Dinge achten.

Goldabbau für Umweltzerstörung verantwortlich

Zur Hochzeit gehört für viele ein Ring aus reinem Gold. Wie wäre es stattdessen mit einem Ring aus reinstem Gewissen? Das gelb schimmernde Edelmetall ist nämlich Ursache für die größten Umweltzerstörungen auf der Erde. Um das Gold für einen Ehering zu fördern, müssen etwa 20 Tonnen Erdreich bewegt werden, und es gelangen Unmengen an schädlichen Substanzen wie Quecksilber, Arsen und Zyanid in die Umwelt. Steigende Goldpreise befeuern diese Entwicklung zusätzlich.

Für einen funkelnden Ring bei der Hochzeit muss die Natur meistens leiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für einen funkelnden Ring bei der Hochzeit muss die Natur meistens leiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nachhaltiger Schmuck aus der Region

Um diesen Trend nicht zu unterstützen, sollten Sie auf nachhaltigen Schmuck setzen. Die verwendeten Edelmetalle stammen hier beispielsweise aus der Region: So schürft der Schmuckhersteller "Naturgold" das Edelmetall aus deutschen Flüssen – ganz ohne Einsatz von Chemie. Fündig wird man beispielsweise in Rhein, Isar, Donau und Inn. Zwar sind die geförderten Mengen hier äußerst gering, dafür handelt es sich um besonders reines Gold von 23 Karat. Am besten fragen Sie Ihren Schmuckhändler, woher die verwendeten Edelmetalle stammen. Umweltverträglich sind natürlich auch recycelte Edelmetalle.

Tipps für fair gehandelten Schmuck

Auch bei Schmuck spielt Fairtrade eine Rolle: Die zur Herstellung verwendeten Edelmetalle oder Edelsteine, sollten fair gehandelt worden sein. Fragen Sie auch hier Ihren Juwelier, so wird dieser für das Thema sensibilisiert. Fair gehandelte Edelsteine werden zum Beispiel unter menschenwürdigen Bedingungen geschliffen. Auch Kinderarbeit können Sie hier ausschließen. Wenn Sie sich doch für einen Ehering aus Gold entscheiden, achten Sie auf das Fairtrade-Siegel von "Oro Verde".

Quelle: jb (CF)


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