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Stromsparen: So können Sie schon mit kleinen Handgriffen eine Menge Strom sparen.

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Mit wenig Aufwand effektiv Strom sparen

16.01.2015, 08:40 Uhr | dpa

Stromsparen: Es bedarf nicht viel Aufwand, um Strom zu sparen. (Quelle: imago)

Es bedarf nicht viel Aufwand, um Strom zu sparen. (Quelle: imago)

Strom sparen muss kein großes Ding sein. Es geht auch ohne Umstieg aufs Passivhaus. Oft haben schon kleine Veränderungen eine große Wirkung. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) erklärt, wie Sie schon mit kleinen Handgriffen Energie sparen und Ihren Geldbeutel entlasten können.

Strom sparen in der Küche

Der Kühlschrank gehört nicht neben den Herd. An einem kühlen Platz verbrauchen Kühl-und Gefriergeräte drei bis sechs Prozent weniger Strom. Warmes Essen sollte nicht direkt in den Kühlschrank oder in die Tiefkühltruhe gestellt werden - denn dann wird das Innere des Gerätes wärmer. Verbraucher warten mit dem Hineinstellen also besser, bis das Essen abgekühlt ist. Strom sparen sie auch, wenn sie Gefrorenes im Kühlschrank auftauen. Und beim Kochen dürfen Verbraucher ruhig zum Wasserkocher greifen: Er erhitzt Wasser effizienter als ein alter Herd. Wer den Ofen beim Backen schon vor Ende der Garzeit ausschaltet, nutzt die Nachwärme optimal.

Wäsche gut durchschleudern

Wird das warme Wasser erst im Durchlauferhitzer erwärmt, ist das günstiger. Denn ein Warmwasserspeicher muss das Wasser ständig warm halten - auch, wenn über längere Zeit keiner den Hahn öffnet. Ist es im Winter zu kalt, um die Wäsche draußen zu trocknen, setzen viele auf den Wäschetrockner. Die dena empfiehlt, die Wäsche vorher gut durchzuschleudern, das spart im Trockner Strom und Zeit.

Nicht nur den Stand-by-Modus aktivieren

Je heller die Hintergrundbeleuchtung vom Fernseher, desto mehr Strom verbraucht er. Das gilt auch für Handys, Tablets oder Laptops. Nach dem Benutzen reicht es oft nicht, Elektronikgeräte nur auszuschalten. Gerade alte Geräte benötigen auch im Stand-by-Modus viel Strom. Am besten trennen Verbraucher die Geräte komplett vom Stromnetz, beispielsweise über einen schaltbaren Mehrfachstecker.

Bei Reisen den Stecker ziehen

Wer über längere Zeit verreist, sollte alle Geräte, ob modern oder alt, vom Stromnetz nehmen. Computer verfügen auch über Energiesparfunktionen. Bei kürzeren Pausen lohnt es sich, den Rechner in einen Sleep-Modus zu versetzen. Faxgerät, Drucker, Kopierer und Scanner können als Multifunktionsgerät kombiniert nicht nur Platz, sondern auch Strom und damit Geld sparen.

Nicht bei geöffnetem Fenster heizen

Neben der Energiesparlampe sparen auch effiziente LED- und Halogenlampen Strom. Heizkörper sollten nicht hinter Möbel verschwinden. Bei geöffnetem Fenster empfiehlt die dena, die Heizung auszuschalten. Am besten öffnen Verbraucher zum Lüften gegenüberliegenden Fenster und Türen - so tauscht sich die Luft schneller aus.

Beim Kauf auf das Energielabel achten

Das EU-Energielabel weist auf die Effizienz von Haushaltsgeräten hin. Sparsame Geräte werden mit A+++ ausgezeichnet, verschwenderische mit D oder noch schlechteren Klassen. Nicht nur für Waschmaschinen und Geschirrspüler gibt es die Energieklassen, sondern auch für Fernsehgeräte, Stereoanlagen, DVD-Player oder Computer. Die Elektronikgeräte werden für ihre Energieeffizienz mit dem "Energy Star" ausgezeichnet.

Quelle: dpa


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