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Stuttgarter Zoo will ausgestorbenes Tier nachzüchten

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Stuttgarter Zoo will ausgestorbenes Tier nachzüchten

16.11.2016, 12:10 Uhr | dpa

Die Säbelantilope (Oryx dammah), auch Nordafrikanischer Spießbock genannt, gibt es seit dem Jahr 2000 nicht mehr in freier Wildbahn. (Quelle: dpa)

Die Säbelantilope (Oryx dammah), auch Nordafrikanischer Spießbock genannt, gibt es seit dem Jahr 2000 nicht mehr in freier Wildbahn. (Quelle: dpa)

Exemplare der in der Wildnis ausgestorbenen Säbelantilope leben nun in der Stuttgarter Wilhelma - und sollen dort weiter nachgezüchtet werden. Vor einigen Tagen seien der Bock Amadi aus England sowie die beiden Kühe Mahedi und Isis aus Portugal in den Zoo eingezogen, um für Nachwuchs zu sorgen, sagte ein Zoosprecher.

Aus einem Pool junger Tiere aus europäischen Zoos wie der Wilhelma, dem Emirat Abu Dhabi und den USA solle dann eine "genetisch möglichst vielseitige Gruppe" zusammengestellt und in der Republik Tschad ausgewildert werden.

Brutale Jagd von Autos und Flugzeugen aus

Die Säbelantilope (Oryx dammah) mit ihren bis zu 1,20 Meter langen gebogenen Hörnern gilt seit dem Jahr 2000 als in freier Natur ausgerottet. Inzwischen leben dank der Nachzucht in rund 200 Zoos weltweit Tausende der Tiere. Außerdem gibt es sie in vier Reservaten in Nordafrika.

Einst lebte die zu den Oryx-Antilopen zählende Art in riesigen Herden in der Sahara und Sahelzone. Durch unkontrollierte Jagd - unter anderem von Autos und Flugzeugen aus - wurde sie in der Wildnis vollkommen vernichtet.

Quelle: dpa


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