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Tiere: Wolf und Elch kehren nach Deutschland zurück

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Diese Tiere kehren nach Deutschland zurück

29.12.2014, 08:20 Uhr | cme

Viele ehemals gefährdete Tierarten kehren nach Deutschland zurück. Während Wölfe und Elche bislang nur vereinzelt zu sehen sind, haben sich Störche und Biber bereits zu Tausenden wieder angesiedelt.

35 Wolfsrudel in freier Wildbahn

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lange galt der Wolf in Deutschland als ausgerottet, doch seit einigen Jahren kehrt er in Deutschlands Wälder zurück. Rund 35 Rudel leben derzeit in freier Wildbahn, vor allem in Sachsen und Brandenburg, meldete der Naturschutzbund Deutschland e.V. (Nabu) im Oktober.

5000 Wildkatzen leben in Deutschland

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch die Wildkatze war lange vom Aussterben bedroht. Inzwischen findet man die Samtpfoten wieder häufiger in den Wäldern. Rund 5000 Exemplare leben derzeit in Deutschland - Tendenz steigend - wie erste Ergebnisse der "Wildkatzeninventur" zeigen. Diese wurde im Frühjahr vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in verschiedenen großen Waldgebieten durchgeführt.

Im Westen brüten immer mehr Störche

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auf etwa 6000 Paare schätzt der Nabu den bundesweiten Storchenbestand. So viele Störche hat es nach Angaben der Organisation in Deutschland seit mehr als 50 Jahren nicht mehr gegeben. Die Zahl der Paare hat allerdings offenbar vor allem im Westen zugenommen, im Osten dagegen kaum.


20.000 Biber leben in Deutschland

 (Quelle: imago)

Die Biberbestände in Deutschland haben sich in den letzten Jahrzehnten erholt - allerdings hat das Elbe-Hochwasser 2013 dem Nager stark zugesetzt, fast alle Jungtiere starben. In diesem Jahr gab es die gute Nachricht: Der Elbebiber erholt sich langsam.


Wisente im Rothaargebirge wieder angesiedelt

 (Quelle: imago)

Wilde Wisente, auch europäische Bisons genannt, gibt es in Europa kaum noch. Ein Wiederansiedlungsprojekt im Rothaargebirge ist allerdings gelungen, sodass der Zaun um das Gehege im Jahr 2013 abgebaut werden konnte. Seitdem breiten sich die Bisons dort aus. Die Bauern ärgert jedoch, dass die Huftiere die Buchen der Wälder anknabbern.



Elche ziehen vereinzelt durch deutsche Wälder

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ganz soweit ist es mit den Elchen noch nicht. Pro Jahr werden etwa 25 Tiere in Deutschland gesichtet - die meisten davon in Brandenburg. Die Elche stammen überwiegend aus Polen und Tschechien und durchstreifen die Gegend nur auf ihrer Wanderschaft, berichtet die Deutsche Wildtier Stiftung in Hamburg. In diesem Sommer sorgte allerdings ein junger Elchbulle für Aufregung, als er sich in ein Bürogebäude in Dresden verirrte.



Die Maifische sind zurück im Rhein

 (Quelle: dpa)

Der Maifisch war früher ein beliebter Speisefisch, doch Überfischung und Verschmutzung drängten die Heringsart zurück. Seit 2008 wurden zahlreiche Maifische im Rhein ausgesetzt - mit Erfolg, wie sich nun zeigte. Mehr als 300 Tiere seien in diesem Jahr bei ihrem Aufstieg aus dem Meer in den Oberrhein gesichtet worden, teilte das nordrhein-westfälische Umweltministerium mit.


Quelle: cme


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