06.01.2012, 08:16 Uhr | University of Notre Dame / mt
Die neue Solarfarbe wandelt Licht in Energie um. (Quelle: Oliver Waters/ University of Notre Dame)
Stellen Sie sich vor, Ihr Haus erzeugt Strom – und zwar nicht durch Solarzellen, sondern einfach durch einen ganz speziellen Anstrich. Ein Forscher-Team der Universität Notre Dame in Indiana in den USA hat eine "Solar-Farbe" entwickelt, die dazu beitragen könnte, Hauswände in kleine Strom-Kraftwerke zu verwandeln.
Es klingt ganz einfach und ist vor allem platzsparend: Die neue Spezialfarbe, die an der Universität Notre Dame entwickelt wurde, muss in der Tat nur auf die Wände gestrichen werden. Ohne jegliches Spezialgerät kann die Farbe auf jede leitende Oberfläche aufgetragen werden.
Die Solarfarbe enthält Nano-Partikel. Diese dienen als Halbleiter, also als Festkörper, deren elektrische Leitfähigkeit mit steigender Temperatur zunimmt. Die Nanoteilchen bestehen aus Titandioxid und sind mit Cadmiumsulfid oder Cadmiumselenid beschichtet. Zusammen mit einer Alkohol-Wasser-Mischung bilden sie eine zähflüssige Paste. Bisher hat das Forscher-Team mit der Farbe allerdings erst einen Wirkungsgrad von etwa einem Prozent erreicht. Das wirkt eher bescheiden, wenn man diesen Wert mit den immerhin 10 bis 15 Prozent vergleicht, die eine moderne Silizium-Solarzelle erreicht.
Für die Anschaffung von Solarzellen allerdings benötigt man Platz und die nötigen finanziellen Mittel. Die Solarfarbe soll sehr viel billiger und in großen Mengen herstellbar sein. Die Forscher sehen daher ein großes Potenzial in der Technologie und wollen den Wirkungsgrad der Farbe weiter steigern. Sollte es gelingen, den Wirkungsgrad der Farbe zu erhöhen, könnte sie laut Forschern eine wichtige Rolle für die Energieversorgung der Zukunft spielen.
University of Notre Dame / mt
MUK schrieb:
am 6. März 2012 um 15:14:07
Farbe?
Also sag ich mal so ganz Unqualifiziert. Cadmium Ist SONDERMÜLL. Man muss also demnächst riesige Sondermülldeponien haben um die
ganzen Häuser putze usw zu entsorgen. Vom Kostenaufwand ganz zu schweigen.
Aber wir habes ja. Man könnte das ja auch nach Griechenland karren, weil die demnächst hier her kommen wegen der Sozialhilfe =(
Auch Unqualifiziert
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piep schrieb:
am 6. März 2012 um 06:20:30
Nanotechnologie
ist ansich das gefährlichste an der Sache, einmal im Körper, kann nicht mehr ausgeschieden werden, weil zu klein. Macht euch mal schlau.
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BNT schrieb:
am 5. März 2012 um 23:34:29
LOL
Echt lustig hier so einige Kommentare zu lesen. Wenn ihr doch keine Ahnung von der Materien habt erspart euch, und auch allen anderen,
doch bitte eure unqualifizierten Kommentare. Ihr macht euch nur lächerlich!
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