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Verspannungen im Büro vermeiden: Tipps

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Verspannungen im Büro vermeiden: Tipps

31.05.2012, 10:42 Uhr | mk (CF)

Für viele Menschen sind Verspannungen ein notwendiges Übel im Büroalltag. Das muss nicht sein: Mit den folgenden Tipps werden Sie eines Besseren belehrt.

Kampf den Verspannungen

Der klassische Büroarbeiter verharrt tagtäglich in nahezu ein und derselben Position: Er sitzt leicht gebeugt und mit angezogenen Schultern vor dem Bildschirm, während der Kopf leicht nach vorne kippt. Diese Haltung ist sehr ungünstig: Während die Brustmuskulatur verkürzt wird, spannt sich die Halsmuskulatur unnötigerweise an. Im Zuge dessen wird auch die Atmung behindert, wodurch der Sauerstoffgehalt im Blut abnimmt. Die Folge: Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen.

Dieses Karussell aus Verspannungen und Kopfschmerzen ereilt jeden Tag Millionen Büroarbeiter jeden Alters. Einfache Tipps, die schon nach ein paar Tagen in Fleisch und Blut übergehen, können die unliebsamen Erscheinungen eindämmen. Nehmen Sie sich jede Stunde zwei bis drei Minuten Auszeit, um den Kopf langsam kreisen zu lassen. Im nächsten Schritt stehen Sie auf und strecken die Arme nach oben, als wenn Sie nach etwas greifen möchten. Anschließend verschränken Sie die Arme hinter dem Rücken und heben diese einmal mehr soweit es geht nach oben.

Tipps für die richtige Sitzposition

Eine andere „Fehlerquelle“ ist die falsche Einstellung des Bürostuhls. Obwohl viele Arbeitgeber mittlerweile in rückenfreundliche, ergonomische Sitzmöbel investieren, werden sie häufig nicht an die körperlichen Gegebenheiten des jeweiligen Mitarbeiters angepasst. Grundsätzlich gilt: Der Stuhl muss die Lendenwirbelsäule in ihrer natürlichen S-Krümmung unterstützen. Die Vorderkante des Sitzes muss sich dazu auf der Höhe der Kniekehle befinden. Wenn Sie sich zurücklehnen, sollte zwischen der Vorderkante und der Kniekehle ein Abstand von ein bis zwei Fingerbreiten verbleiben. Das Becken muss dabei leicht nach vorne kippen können, während Ober- und Unterschenkel im 90-Grad-Winkel bequem ruhen. Auch die Unterarme liegen in einem 90-Grad-Winkel auf dem Tisch. Der Bildschirm muss schließlich frontal vor Ihnen stehen. Müssen Sie den Kopf dagegen leicht seitlich drehen, sind Verspannungen vorprogrammiert.

Quelle: mk (CF)


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