10.02.2012, 09:42 Uhr
Besonders die Zugvögel trifft die Eiseskälte – wie diese Kraniche hier. (Quelle: dapd)
In Deutschland herrschen derzeit eisige Temperaturen, wie es seit vielen Wintern nicht mehr gab. Darunter leiden nicht nur Menschen, sondern vor allem die Tiere, die aufgrund des gefrorenen Bodens nur schwer Futter finden und um ihr Überleben kämpfen. Gerade Vögel, die in solch harten Wintern normalerweise in wärmere Gefilde ziehen, trotzen derzeit der bitteren Kälte – voraussichtlich mit bösen Folgen.
Trotz des harten Winters harren viele Vögel in ihren Brutgebieten in Deutschland aus. Im Nordosten sei die Situation wegen der Eiseskälte extrem, sagte der Vorsitzende der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern, Klaus-Dieter Feige, der Nachrichtenagentur dpa. "Es ist überraschend, wie viele Vögel der Kälte nicht ausweichen."
Sogar Kraniche seien bei Temperaturen von minus 20 Grad zu sehen. Bei Rockow in der Müritzregion sind nach Angaben des Experten 140 der Großvögel gezählt worden. Zunächst hätten die milden Temperaturen die Tiere zum Hierbleiben animiert. Dann blieben sie "wahrscheinlich wegen des schon hohen Sonnenstandes". Bei Kälteeinbrüchen seien Vögel eigentlich "sehr fix im Ausweichen", sagte Feige.
Auch andere Vögel, die normalerweise gen Süden ziehen, seien während der Kälte beobachtet worden: darunter Feldlerchen, die sonst erst im März in ihre Brutgebiete zurückkehren. In Prangendorf bei Rostock wurden beispielsweise Stare beobachtet. Die Tiere wollen dem Experten zufolge die ersten im Brutgebiet sein und Energie sparen. Vermutlich werde es deshalb diesen Winter Verluste geben. In Nordrhein-Westfalen wurde sogar schon von Amsel-Nachwuchs berichtet. Dass die Jungen durchkommen, sei aber unwahrscheinlich.
Quelle: dpa
Verena schrieb:
am 11. Februar 2012 um 09:16:57
mir tun die armen Amseln leid
die bereits brüteten. Vor Einbruch der Kälte kamen hier in Köln schon die Osterglocken zum Vorschein und die
Knospen der Bäume. Die Brut ist jetzt erfroren.
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Birdie schrieb:
am 10. Februar 2012 um 23:34:57
Futtermarathon
Bei mir gehen im Winter rund 100 kg Vogelfutter durch. Neben Amseln, Blau- und Kohlmeisen, Rotkehlchen, Specht und Spatzen
füttere ich auch einen Goldfasan inclusive 4 Weibchen durch. Dafür werde ich im Frühling mit herrlichem Gezwitscher und balzendem Fasan belohnt.
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gerry 46 schrieb:
am 10. Februar 2012 um 18:51:26
Vogelfütterung
Auf unserer Terrasse (am Stadtrand) tummeln sich Amseln, Blau- und Kohlmeisen, Rotkehlchen und seit ca 2 Wochen von Zeit zu
Zeit einige Stare. Beliebt sind unterschiedliche Körner, Rosinen und Meisenknödel mit Beeren bzw. Insekten, die ich in diesem Winter erstmals in einem Gartencenter entdeckte. Die Kiefernzweige, die ich zum Schutz auf die Pflanzkübel gedeckt habe erweisen sich als beliebte Tummelplätze.Wir freuen uns täglich über das muntere Treiben vor unserer Terassentür.
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