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Wasser: Wasser sparen ist ganz einfach

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So leicht können Sie Wasser sparen

| dapd, feelgreen.de

Wasser: Wassersparen ist günstig, einfach und schont Umwelt und Geldbeutel. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wassersparen ist günstig, einfach und schont Umwelt und Geldbeutel. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In vielen Teilen dieser Welt haben Bürger noch nicht einmal freien Zugang zu sauberem Trinkwasser, geschweige denn zu sanitären Anlagen. In Deutschland ist der Umgang mit dem kostbaren Nass ein verhältnismäßig sorgloser. Jeder Bundesbürger verbraucht im Schnitt täglich 122 Liter Wasser. Das ist fast eine Badewanne voll. Das Meiste davon rauscht nach dem Duschen, Waschen oder Toilettengang wieder in den Abfluss. Nur etwa vier Prozent werden zum Trinken und Kochen gebraucht. Das sind die besten Tipps zum Wassersparen.

Eigenen Verbrauch kennen

Wie viel Wasser fließt eigentlich täglich durch die Leitungen daheim? Ein Blick auf Zähler und Abrechnung kann weiterhelfen. Zur Orientierung: 1950 kam jeder Deutsche mit 90 Litern Wasser pro Tag aus. Das klappt heutzutage kaum mehr, da in vielen Wohnungen eine Spül- und Waschmaschine steht. Werden jetzt pro Kopf bis zu 100 Liter Wasser am Tag gebraucht, gilt das bereits als sparsam, wie die Verbraucherzentralen erläutern. Lassen die Bewohner jeweils 130 Liter am Tag durchrauschen, liegt das eindeutig über der Norm.

Öfter auf das Schaumbad verzichten

Wer kräftig Wasser sparen möchte, der sollte besser auf ein Schaumbad verzichten. Durchschnittlich benötigt man etwa 150 Liter Wasser, beim Duschen jedoch nur 30 bis 50 Liter. Wer beim Duschen gleich doppelt sparen möchte, stellt das Wasser ab, während er sich einseift. Damit verbraucht man nur rund acht Liter Wasser. Das gilt übrigens auch beim Zähneputzen. Statt minutenlang den Hahn aufgedreht zu lassen, sollten Sie besser das Wasser abstellen.

Auch eine sogenannte Sparbrause hilft dabei, zusätzlich Wasser zu sparen - pro Dusche etwa 20 Liter.

Nachrüsten spart auf Dauer Geld

Enorm wirkungsvoll ist der Einbau von Einhandhebel-Mischbatterien. Diese ersetzen die zwei Griffe für Kalt- und Warmwasser. Der Warmwasserzufluss kann somit komplett zugedreht werden. Zudem sollte bei der WC-Spülung eine Spartaste installiert werden. Ein weiterer Tipp: Auch alte Spülkästen können für ein paar Euro mit Wasserstopp-Drückern aufgerüstet werden.

Maschinen nur vollbeladen anstellen

Sowohl beim Geschirr als auch bei der Wäsche können Sie Ihren Wasserverbrauch reduzieren. Waschmaschine und Spülmaschine sollte man nicht halb leer, sondern immer gut gefüllt laufen lassen. Die Spargänge zu nutzen, ist zudem schonend für Umwelt und Geldbeutel. Wenn Sie von Hand spülen gilt: Nicht jede Kleinigkeit unter fließendem Wasser spülen.

Regentonnen helfen beim Sparen

Auch im Garten gilt es Wasser zu sparen. Blumen und Rasen freuen sich auch über Regenwasser, das ganz einfach von der Regenrinne in eine handelsübliche Regentonne geleitet werden kann.

Umwelt und Geldbeutel schonen

Jeder Einzelne hat es somit in der Hand, sich beim täglichen Wasserverbrauch etwas zu bremsen. Das schützt nicht nur die natürlichen Lebensgrundlagen. Weniger Verschwendung schont auch den eigenen Geldbeutel.

Quelle: dapd, feelgreen.de


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