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Wunderkind stellt Solarbranche auf den Kopf

24.01.2012, 11:36 Uhr | hadiet

Einfach genial: Der junge Aidan Dwyer hat einen hocheffektiven Solarkollektor konstruiert, der ähnlich wie diese Baum-Konstruktion funktioniert. (Quelle: Zoonar)

Einfach genial: Der junge Aidan Dwyer hat einen hocheffektiven Solarkollektor konstruiert, der ähnlich wie diese Baum-Konstruktion funktioniert. (Quelle: Zoonar)

Er ist erst 14 Jahre alt und sorgt mit seinen Ideen jetzt schon für Furore unter anerkannten Wissenschaftlern aus der Solarbranche: Aiden Dwyer. Der Wunderknabe hat auch kein Problem, seine Entwicklungen vor 26.000 Wissenschaftlern, Politikern und Journalisten vorzustellen – so geschehen vergangene Woche in Abu Dhabi. Dort berichtete er mit Begeisterung von seiner neuesten Entwicklung, einem "Solarbaum", der den Ertrag von Sonnenenergie um ein Vielfaches verbessert.

Dwyer beeindruckt beim Energiegipfel in Abu Dhabi

Vergangene Woche hielt das Wunderkind Aiden Dwyer nach Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon und Chinas Premierminister Wen Jiabao einen Vortrag über seine neueste Erfindung zur Eröffnung einer der wichtigsten Konferenzen zum Thema erneuerbare Energien, der "Future Energy Summit" in Abu Dhabi. Bei der genialen Idee handelt es sich um eine spezielle Konstruktion für eine Solaranlage nach dem Vorbild der Natur.

Solarzellen und die Fibonacci-Kurve

Der clevere Teenager stellte einen Solar-Baum vor, dessen Blätter aus einzelnen Photovoltaik-Modulen bestehen. Der Clou der Erfindung ist, dass die Effektivität beim Gewinn von Sonnenergie um ein Vielfaches erhöht werden konnte. Bisher werden Photovoltaik-Panele flach auf Dächern oder freistehenden Konstruktionen montiert oder in einem bestimmten fixen Winkel aufgestellt. Mit dieser Art der Anordnung wird sehr viel Fläche verschwendet, da sich die einzelnen Panels nicht gegenseitig verschatten dürfen. Das gilt auch für bewegliche Konstruktionen, die mit der Sonne wandern.

Inspiriert wurde Dwyer bei einem Winterspaziergang: Er betrachtete die Sonnenstrahlen, die durch die Äste der Bäume fielen und dachte darüber nach, wie es den Riesen tagtäglich gelingt, mit ihrem Blätterdach maximale Sonnenenergie zu absorbieren. Ein ausgeklügeltes System musste dahinter stecken. Nach vielen Überlegungen fand er heraus, dass die Fibonacci-Folge des gleichnamigen Mathematikers dem System zu Grunde liegt. Damit war der Grundstein für seinen eigenen Solar-Baum gelegt.

Verbesserung mit Hilfe der Experten

Der Solar-Baum war zunächst nicht ganz fehlerfrei, doch nach einigen kleineren Korrekturen durch Experten der Branche war das Problem behoben und der verbesserte Effekt bei der Energiegewinnung erreicht. Mit seinem Vortrag auf dem Energiegipfel stieß er neue Ideen bei der Nutzung der Sonne an. Und auch der Veranstalter des Gipfels, Sultan Ahmed Al Jaber zeigte sich beeindruckt und kommentierte den Auftritt mit den Worten: "Wir brauchen Tausende von Aidans, um die Art und Weise, wie wir Energie produzieren und verbrauchen, zu verändern." Das sieht man beim "Museum of Natural History" genauso und hat den Siebtklässler mit dem Forscherpreis "Young Naturalist Award" ausgezeichnet.

hadiet  

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Kommentare (53)

zum Forum

Thema: "Wunderkind stellt Solarbranche auf den Kopf"

Sonny schrieb: am 21. Februar 2012 um 15:38:52
Solarbaum
Gibt´s doch schon lange. Kirchner Solar Group hat so Bäume schon überall gepflanzt mit nachwandernter Ausrichtung zur
Sonne. O.K. konnte der kleine ja nicht wissen.
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Lucy schrieb: am 19. Februar 2012 um 10:13:59
Wunderkind
ich weiß nicht wo das Wunder liegt, habe so eine art Baum auf einem Bauernhof in Holstein gesehen...also keine Weltneuheit..es
gibt Menschen die bauen ihre Solaranlage mit in die Natur ein!!!
mehr Kommentar melden

der Laie schrieb: am 13. Februar 2012 um 12:13:15
selten so gelacht
Der Beitrag ist leider zu früh erschienen. Zum 1. April ist er richtig.

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