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Biosaatgut - Ein Muss für den Naturgarten

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Biosaatgut: Ein Muss für den Naturgarten

12.12.2011, 09:07 Uhr | mk (CF)

Wer einen eigenen Naturgarten anlegen möchte, sollte darauf achten, Biosaatgut zu kaufen. Wir informieren Sie über die Vorteile und geben Tipps zum Kauf des Biosaatguts.

Prächtiger Naturgarten dank Biosaatgut

Wer Pflanzen sät, sollte nicht nur darauf achten, welche Mengen an Obst und Gemüse er am Ende ernten kann. Die Ernte soll am Ende natürlich auch gut schmecken. Wer Bio-Samen für seinen Naturgarten wählt, bekommt hohe Qualität. Die Vorteile des Biosaatgutes: Es ist meist handverlesen und schont die Umwelt, weil es biologisch produziert wird. Zudem ist es robuster als konventionelles Saatgut und beschert Ihnen gesunde und prächtige Pflanzen. 

Was bedeutet eigentlich das "Bio" in Biosaatgut?

Biosaatgut entsteht ohne Einsatz von Kunstdünger, Pflanzenschutzmitteln oder Gentechnik. Auch die Mutterpflanzen für Ihren Naturgarten-Samen müssen nach den strengen Richtlinien des biologischen Landbaus erzeugt werden. Das bedeutet: Auch hier darf nur pflanzlicher Dünger eingesetzt werden. 

Biosaatgut stammt zudem aus der Region. Das macht die Pflanzen besonders robust, denn sie sind an die heimischen Boden- und Klimaverhältnisse gewöhnt.

Seltene Arten für Ihren Naturgarten

Ein weiterer Vorteil von Biosaatgut: Es gibt echte Raritäten unter den Samen. Bio-Gärtnereien achten darauf, ihren Kunden eine möglichst große Vielfalt anzubieten. Alte, bereits in Vergessenheit geratene Sorten werden vermehrt und dadurch erhalten.

Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN) bietet beispielsweise Saatgut mit einer riesigen Auswahl an seltenen Pflanzen an: Dazu gehören unter anderem die Tomatensorten Ponderosa Pink, die Schwarze Ungarin (Kartoffel), Ulmer Ochsenhörner (Herbstrüben) oder die Duwicker Möhre.

Der Verein will diese Kulturpflanzen vor dem Aussterben bewahren und die Vielfalt erhalten. Wer also statt Garten-Einheitsbrei einmal auf etwas seltenere Pflanzen setzen möchte, sollte durch den "Katalog für seltene Kulturpflanzen" stöbern. Manche Sorten gibt es ausschließlich hier.

Wichtige Tipps: Gutes Biosaatgut erkennen

Biosaatgut erhalten Sie in vielen Gärtnereien, Baumärkten oder über das Internet. Beim Kauf der Samen für Ihren Naturgarten sollten Sie einiges beachten. Das Abfülljahr des Saatgutes sollte höchstens ein Jahr zurückliegen. Greifen Sie zu licht- und feuchtigkeitsundurchlässig verpacktem Biosaatgut.

Damit Sie Ihren Naturgarten rechtzeitig ansäen können, sollten Sie vorausplanen: Wenn der Frühling naht, kaufen alle Hobbygärtner – die Nachfrage ist dann entsprechend riesig und Sie müssen vor allem bei Versandware eventuell länger auf Ihr Biosaatgut warten. 

Quelle: mk (CF)



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