Startseite powered by t-online RSS-feelGreen

Sie sind hier: feelgreen.de > Mobilität >

In 90 Minuten nach Australien

...
Leserbrief An die Redaktion
Inhalt versenden Versenden
Drucken Drucken
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an

Artikel versenden

Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"In 90 Minuten nach Australien" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "In 90 Minuten nach Australien" gefallen hat.

 

In 90 Minuten nach Australien

01.02.2012, 13:10 Uhr

Das Flugzeug der Zukunft könnte äußerlich durchaus große Ähnlichkeit mit einem Space Shuttle haben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Flugzeug der Zukunft könnte äußerlich durchaus große Ähnlichkeit mit einem Space Shuttle haben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Aktuell dauert ein Flug nach Australien noch etwa 30 Stunden. Zukünftige Flugzeuge könnten für diese Strecke möglicherweise nur noch 90 Minuten benötigen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt forscht derzeit am Passagierflieger der Zukunft. Es soll nicht nur extrem schnell, sondern dank eines Raketenantriebs auch noch umweltfreundlich sein.

Raketenantrieb mit flüssigem Wasserstoff

In weniger als zwei Stunden nach Australien fliegen – das sollen Flugzeuge mit Raketenantrieb künftig möglich machen. Auch die Umwelt könnte von den superschnellen Maschinen profitieren. Denn der Raketentreibstoff erzeuge keine schädlichen Treibhausgase, sagte der Projektleiter Martin Sippel vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bremen in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Er und seine Kollegen erforschen jetzt in einem von der EU mit mehr als drei Millionen Euro geförderten Projekt, wie flüssiger Wasserstoff in Flugzeugtanks gelagert werden kann.

Ähnliches Aussehen wie das Space Shuttle

Flugzeuge mit Raketenantrieb sollen künftig sehr viel schneller als der Schall fliegen. Wie könnten diese aussehen?

Sippel: "Der "Spaceliner" könnte etwa so aussehen wie das Space Shuttle. Er startet senkrecht und landet später horizontal. Er hat eine Stufe für den Tank und eine Stufe für die Passagiere. Im Gegensatz zum Space Shuttle wird er aber nicht in den Orbit fliegen, sondern etwas langsamer bleiben und – nachdem die Raketentriebwerke ausgebrannt sind – in bis zu 80 Kilometern Höhe durch die Erdatmosphäre gleiten."

Das hört sich vor allem gefährlich an...

Sippel: "Das ist zurzeit auch noch so. Raketentriebwerke sind heute nicht so zuverlässig wie die von Flugzeugen. Man muss für den Transport von Menschen die Technologie so weiter entwickeln, dass sie sicher ist. Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass wir eine Rettungskapsel brauchen. Die Passagiere steigen nicht in den normalen Flugzeugrumpf, sondern in eine separate Kapsel. Diese wird kurz vor dem Start mit dem "Spaceliner" verbunden. Im Notfall könnte die Rettungskapsel dann abgesprengt werden."

Extrem kurze Reisezeit

Was sind denn die Vorteile dieses superschnellen Flugzeugs?

Sippel: "Die Reisezeit verkürzt sich erheblich. Für einen Flug nach Australien bräuchten die Passagiere statt 30 Stunden nur noch 90 Minuten. Außerdem ist der "Spaceliner" umweltfreundlicher, weil er mit Raketentreibstoff – flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff – fliegt. Während des Flugs entstehen keine klimaschädlichen Gase wie Kohlendioxid und keine Stickoxide."

Wie lange wird es noch dauern, bis die ersten Flugzeuge mit Raketenantrieb im Linienverkehr unterwegs sind?

Sippel: "Etwa 35 bis 40 Jahre. Es geht zunächst darum, das Ganze zuverlässig und sicher zu machen. Das ist eine Herausforderung. Prinzipiell sind Flugzeuge mit Raketenantrieb machbar, aber es muss auch von den Kosten her möglich sein. So etwas sollte natürlich auf private Initiative entwickelt werden. Es ist nicht vorstellbar, dass das allein staatlich finanziert wird."

Shuttle nur auf Langstrecken effektiv

Welche technischen Probleme müssen Sie bis dahin noch lösen?

Sippel: "Es ist hauptsächlich die Zuverlässigkeit der Raketentriebwerke, die verbessert werden muss. Es wird keine neuen Triebwerke geben, sondern zum Teil ähnliche wie sie bei der Ariane-Rakete zum Einsatz kommen. Ein weiteres Problem ist die starke Aufheizung der Außenhaut. Es müssen Schutzsysteme entwickelt werden, die viele Flüge hintereinander überstehen. Außerdem müssen wir eine Lösung dafür finden, wie wir den flüssigen Wasserstoff in den Tanks lagern können. Das erforschen wir gerade in dem neuen EU-Projekt CHATT.

Werden wir dann künftig innerhalb weniger Sekunden von Hamburg nach München reisen können?

Sippel: "Nein, für kurze oder mittlere Strecken lohnt sich das nicht, weil der "Spaceliner" eine große Höhe erreichen muss. Wir müssen auch bedenken, dass ein so schnelles Fahrzeug viel Lärm macht. Deshalb wird es spezielle Startplätze geben, die weit von Wohngebieten entfernt sind und deren Zahl begrenzt ist. Einer wird vielleicht in Europa sein, einer in Australien, einer in Amerika und einer in Asien."

Quelle: dpa

Leserbrief An die Redaktion
Inhalt versenden Versenden
Drucken Drucken
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an

Artikel versenden

Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"In 90 Minuten nach Australien" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "In 90 Minuten nach Australien" gefallen hat.

 

Kommentare (8)

zum Forum

Thema: "In 90 Minuten nach Australien"

Sam-the-Sham schrieb: am 16. Februar 2012 um 15:09:18
90 Minuten
Mit Emirates dauert ein Flug von MUC nach SYD via Dubai ca. 21 Stunden. Mit welcher Airline fliegt ihr denn? Aeroflot?

Kommentar melden

smetana schrieb: am 3. Februar 2012 um 10:51:13
Fliegen
So lernt der Mensch seinen Planet, der ja bekanntlich das Himmelreich auf Erden ist, nie kennen. Das geht nur mit dem von Prof. Dr.
Miederer entwickelten Stafo (stabilized flying objekt) mit dem jeder Punkt der Welt ohne Probleme zu erreichen ist.
mehr Kommentar melden

Diver schrieb: am 3. Februar 2012 um 00:48:36
Raketenantrieb
Logisch, in 90 min nach Australien zum Golf spielen ist wichtiger als in Afrika den Menschen Nahrungsmittel zu geben.

Kommentar melden

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Anzeige
Fit werden und Spaß haben!

Testen Sie jetzt MyTraining.de ohne Risiko bequem von zu Hause. MyTraining.de

Die besten Tipps für den Garten

Gemüse, Blumen, Bäume: 1000 Tricks und Kniffe für Beet und Rasen. ZUHAUSE.DE

Naturfreunde aufgepasst

Über 500 Rad-und Wanderrouten finden und Touren planen. zum Tourenplaner


© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige