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Sauna selber bauen: Auf die Wärmedämmung achten

21.02.2013, 11:27 Uhr | kk (CF)

Eine Sauna selber zu bauen, muss heutzutage nicht mehr schwierig sein. Unerlässlich bei der Konstruktion ist, eine ausreichende Wärmedämmung zu gewährleisten. Dabei sollten Sie ein paar Tipps berücksichtigen.

Eine Sauna selber bauen: Zwei Möglichkeiten stehen zur Wahl

Falls Sie eine Sauna selber bauen, achten Sie darauf, dass der sogenannte Wärmedurchlasswiderstand möglichst hoch ist. So verschwenden Sie keine kostbare Energie für die Beheizung und die Wärme bleibt in der Sauna. Für die richtige Wärmedämmung gibt es zwei Arten. Bei der einen wird eine Massivholzkonstruktion verwendet, bei der anderen kommt ein Holz mit Wärmedämmstoff zur Anwendung.

Eine Sauna selbst zu bauen, ist leichter als gedacht, wenn man ein paar Tipps beherzigt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Sauna selbst zu bauen, ist leichter als gedacht, wenn man ein paar Tipps beherzigt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Blocksauna: Wärmedämmung durch Massivholzkonstruktion

Für eine Blocksauna kommt in der Regel eine Massivholzkonstruktion zum Einsatz. Diese sogenannten Blockbohlen bestehen aus massivem und dickem Holz, welches die Wärme nur in sehr geringem Maße nach außen abgibt. Hier ist eine Dämmschicht nicht zwangsläufig erforderlich. Wollen Sie eine solche Sauna selber bauen, kommt es auf die richtige Holzart an. Hier gilt: je höher die Faserdichte, desto höher der Wärmeleitwiderstand.

Die Systemsauna: Wärmedämmstoff als Schutz für den Innenraum

Besteht die Sauna aus dünnen Holzplatten, so müssen Sie einen geeigneten Dämmstoff verwenden, um die Wärme im Innenraum zu halten. Diese Bauweise ist zwar aufwendiger, aber die Wärmedämmung ist höher als bei einer Blocksauna. Die hierfür geläufige Bezeichnung Systemsauna geht auf die Anordnung von Holz und Dämmschicht zurück. In einem sogenannten Mehrschichtensystem wird abwechselnd Holzplatte und Dämmschicht zusammengeführt, bis die gewünschte Wärmedämmung erreicht ist.

Wenn Sie eine solche Sauna selber bauen, dann ist es wichtig, dass Sie einen geeigneten Dämmstoff verwenden. Dieser darf keine giftigen Gase durch die Hitze entwickeln und muss natürlich feuerresistent sein. Eine Beratung durch einen Fachmann ist der beste Weg, das richtige Material zu finden.

Der Innenraum: Wärmeleitfähige Materialien vermeiden

Werkstoffe, die die Wärme leiten, sind auch im Innenraum zu vermeiden. Besonders die Bereiche, die vom Körper berührt werden, sollten ebenfalls eine möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen. Zu solchen Materialien zählen zum Beispiel Metalle oder Kunststoffe. Falls Sie Ihre Sauna auch im Innenraum selber bauen möchten, verzichten Sie ebenfalls auf eine Imprägnierung und decken Schrauben und Ähnliches ab. Der Großteil der Wärme sammelt sich im Deckenbereich. Auch hier ist eine entsprechende Dichtung notwendig. Wenn Sie diese Tipps beachten, steht Ihrem  erholsamen Gang in die eigene Sauna nichts mehr im Wege. 

Quelle: kk (CF)


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