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Schluss mit Stromfressern

26.10.2012, 17:17 Uhr | dpa

Strom sparen ist nicht schwer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Strom sparen ist nicht schwer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kühlschrank verschieben und Stecker ziehen: Schon mit kleinen Tricks kann ein Haushalt Stromkosten einsparen. Ersparnisse von rund 180 Euro stellt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf für einen Drei-Personen-Haushalt mit derzeit 3200 Kilowattstunden Jahresverbrauch in Aussicht. Das sind Ersparnisse, die sich mit den Mehrkosten für die kommende Ökostromumlage decken würden. Dieser Haushalt müsste demnach 2013 rund 170 Euro Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) zahlen, die auf den Strompreis aufgeschlagen wird. Folgende Tipps helfen, Energie zu sparen:

Stand-by-Betrieb kostet

Werden Elektrogeräte und Lampen nicht gebraucht, sollten Verbraucher sie ausschalten - und zwar richtig. Der Stand-by-Betrieb verursache zehn Prozent der Stromkosten.

Beim Waschen Energie sparen

Waschmaschinen sollten immer voll beladen sein und auf der möglichst niedrigsten Temperatur laufen. Das spare bis zu ein Drittel Energie. Statt in den Trockner sollte die Wäsche an die Leine kommen - was den Haushalt im Jahr 300 Kilowattstunden weniger kostet.

Optimalen Gerätestandort finden

Gerade alte Haushaltsgeräte sind Stromfresser. Wer aber nicht erst etwas ausgeben will, um zu sparen, sollte überlegen, ob der Kühlschrank einen optimalen Standort hat, rät die Verbraucherzentrale. Direkt neben Wärmequellen wie Herd, Spülmaschine oder Heizkörpern verbrauchen Kühlgeräte mehr Energie. Auch direkte Sonneneinstrahlung sei schlecht.

Gefrierschrank regelmäßig abtauen

Wird die Temperatur im Raum ein Grad im Raum gesenkt, verbrauchen Kühlgeräte sechs Prozent und Gefriertruhen drei Prozent weniger Strom. Die optimale Innentemperatur des Kühlschrank liege bei sieben Grad, bei Gefriergeräten um 18 Grad. Sie sollten regelmäßig abgetaut werden - auch das hilft beim Stromsparen.

Energiesparlampe statt Glühbirne

Darüber hinaus rät die Deutsche Umwelthilfe, beim Licht weniger Strom zu verbrauchen: Wer eine 60-Watt-Glühlampe mit einer 11-Watt-Energiesparlampe austauscht, könne bei einer Brenndauer von täglich drei Stunden den Stromverbrauch um 52 Kilowattstunden pro Jahr senken.


Quelle: dpa


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