Sie sind hier:

Tomaten pflanzen: Worauf Sie achten müssen

...

Tomaten pflanzen: Worauf Sie achten müssen

27.05.2013, 10:52 Uhr | kl (CF)

Tomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Wer im eigenen Garten Tomaten pflanzen kann, der sitzt damit an der Quelle der wertvollen Inhaltsstoffe und kann sich sicher sein, beste Produktqualität zu erhalten. Welche Sorten es gibt und wie Sie Tomaten pflanzen und pflegen, erfahren Sie hier.

Tomaten pflanzen: Sorte wählen und auspflanzen

Wer Tomaten auf dem Balkon oder im eigenen Garten selber anbauen möchte, steht zunächst vor der Qual der Wahl: Rote, gelbe, schwarze, Kirsch-, Flaschen-, Fleisch- oder Gartentomaten punkten alle mit gesunden Inhaltsstoffen und einem individuellen Charakter. Entscheiden Sie dabei am besten nach persönlichen Vorlieben. Über die Sorte, die Sie am liebsten essen, werden Sie sich auch bei der Ernte im eigenen Garten am meisten freuen. Als Nächstes sollten Sie sich zwischen Tomatensaat und vorgezogenen Jungpflanzen entscheiden. Letztere sind insbesondere für unerfahrene Hobbygärtner die bessere Wahl. Erst ab Ende Mai - wenn kein Bodenfrost mehr zu befürchten ist - dürfen diese in das Gemüsebeet ausgepflanzt werden, in ein Gewächshaus natürlich schon früher. Der Standort sollte möglichst sonnig, der Boden nährstoffreich sein. Der Abstand zwischen einzelnen Tomatenpflanzen muss etwa 60 Zentimeter betragen. Beachten Sie auch, dass einige Sorten eine Rankhilfe in Form eines Gitters oder eines Spiralstabs benötigen.

Tomaten pflegen: Ausgeizen und gießen

Wer erfolgreich Tomaten pflanzen möchte, muss auch genügend Zeit in die Pflege der Pflanzen investieren. Entgegen der landläufigen Meinung, Tomatenpflanzen bräuchten viel Wasser, setzen viele Tomatenzüchter mittlerweile auf eine andere Taktik: Sie gießen die Gewächse erst, wenn sich die eingerollten Blätter am Morgen nicht von selbst wieder ausrollen. Wichtiger als die Menge des Wassers ist es jedoch, dass die Tomaten regelmäßig gegossen werden. Sonst platzen die Früchte auf oder die Blüten verfaulen. Darüber hinaus erfordert der Selbstanbau von Tomaten das sogenannte Ausgeizen. Dabei werden die Seitentriebe regelmäßig entfernt, damit der Pflanze mehr Energie für die Fruchtbildung zur Verfügung steht. Zudem werden die Pflanzen so besser belüftet.

Erfolgreich Tomaten pflanzen: Keine Fäule oder Schädlinge

Wichtig beim Selbstanbau von Tomaten im Garten ist der Schutz vor Kraut- und Braunfäule. Diese Tomatenkrankheit wird durch einen Pilz verursacht, der sich insbesondere auf nassen Tomatenblättern wohlfühlt und ausbreitet. Der wirksamste Schutz vor Fäule ist daher ein Regenschutz für Tomatenpflanzen. Bauen Sie Tomaten daher idealerweise im Gewächshaus an, alternativ gibt es auch spezielle Tomatenhäuser mit drei geschlossenen Seiten im Fachhandel. Komplett geschlossen sollte der Regenschutz allerdings nicht sein, da sich bei wechselnden Temperaturen sonst Schwitzwasser bilden kann. Achten Sie beim Gießen darauf, dass Sie nur den Stängel der Pflanze direkt über dem Boden, nicht aber die Blätter befeuchten. So steht einer erfolgreichen Tomatenernte nichts mehr im Wege. Denn tierische Schädlinge müssen Sie in der Regel nicht befürchten.

Quelle: kl (CF)


© Ströer Digital Publishing GmbH 2017

Anzeige
shopping-portal