28.09.2011, 14:59 Uhr | pk (CF)
Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für Ökostrom. Problematisch ist jedoch, dass es keine einheitliche Definition dieses Begriffs gibt, anders als dies beispielweise bei Bioprodukten der Fall ist, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen. Abhilfe schaffen sollen Zertifikate und Prüfsiegel.
Unter Ökostrom wird per Definition jede Art der Energiegewinnung verstanden, die weder durch die Verbrennung fossiler Energieträger (wie Erdöl, Gas oder Kohle) noch durch Kernspaltung (also Atomkraft) erfolgt. Stattdessen wird Ökostrom aus sogenannten erneuerbaren Energien gewonnen. Laut der Ratgeber-Plattform energiespartipps.de wird dabei zwischen unerschöpflichen Energiequellen wie Wind, Wasser, Sonne und Erdwärme, und erneuerbaren Energiequellen unterschieden. Darunter versteht man Rohstoffe, die im Unterschied zu den fossilen Brennstoffen immer wieder neu angebaut werden können, wie Holz oder andere Formen von Biomasse.
Wind, Wasser, Sonne und Erdwärme zählen zu den erneuerbaren Energiequellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wenn Sie Ökostrom beziehen wollen, stehen Sie vor zwei Problemen. Erstens ist die Definition Ökostrom keine geschützte Produktbezeichnung, sodass es auf dem Markt viele Mogelpackungen gibt. Zweitens kommt immer derselbe Strom aus der Steckdose, der eine Mischung aus verschiedenen Stromquellen ist. Laut "Stiftung Warentest" sind hier in Deutschland bereits 17 Prozent Ökostrom enthalten.
Ökostrom wird in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert, und die Stromanbieter sind verpflichtet, die gesamte Strommenge, die durch erneuerbare Energien erzeugt wird (dazu zählen auch private Solarzellen) abzunehmen und ins Netz einzuspeisen. Einen Zusatznutzen für die Umwelt erzielen Sie nur, wenn Ihr Ökostrom-Anbieter Geld in den Bau neuer Wind-, Solar- oder Wasserkraftwerke investiert.
Da es bislang keine einheitliche Definition für den Begriff Ökostrom gibt, haben verschiedene Organisationen Prüfsiegel geschaffen, um dem Verbraucher die Auswahl des richtigen Ökostrom-Anbieters zu erleichtern. Produkte, die ein solches Qualitätssiegel tragen, müssen gewisse Kriterien erfüllen und damit einer bestimmten Definition entsprechen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit den Zertifikaten des TÜVs, dem OK-Power-Label, dem Label „Grüner Strom“ (GSL) und dem Renewable Energy Certificate System (RECS).
Quelle: Content Fleet GmbH
Georg schrieb:
am 9. Januar 2012 um 18:18:47
Berndt
Hallo Bernd, bis auf den letzten Satz ist jede Deiner Behauptungen fachlich falsch. bitte informiere Dich bevor Du Kritiken dichtest,
zusammengetragen aus irgendwelchen Schlagworten die Du Irgendwo aufgeschnappt hast.
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Berndt schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 17:55:30
Was ist eigentlich Ökostrom
Strom aus Biomasse ist gefährlicher für die Umwelt wie es Kohlekraftwerke sind. Der Anbau von Energiepflanzen
belastet nicht nur durch Methan und weitere Klimagase aus Gülle das Klima sonder geföhrdet durch Nitrat massiv unser Trinkwasser. Zudem zeichnet sich diese Technologie durch ihre Ineffizienz aus. Die Umweltfreundlichkeit mancher Ököstromvarianten orientiert sich an der höhe der Förderungen, die gezahlt werden. Wo Öko drauf steht, muss lange noch nicht Öko sein.
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Manfred schrieb:
am 9. Oktober 2011 um 21:00:03
Ökostrom
Ja, hallo, wer ÖKOSTROM will, darf KEINEN RECS-STROM kaufen!!!!!! Das ist Mogelstrom!!!!!!
Ihre Angaben stimmen nicht.
Empfehlenswert und hundert Prozent atomstromfrei sind nur folgende überregionale Stromlieferanten:
Lichtblick, Naturstrom, Greenpeace Energy und EWS Schönau.
Bei "grünen" Stadtwerken sind meist auch noch die Atomkraft-Monopolisten RWE, EON, Vattenfall oder EnBw beteiligt, was aber immer verschwiegen wird...
Also geht immer ein Teil Ihres guten Geldes in Richtung Atom un
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